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Es spricht sehr viel für einen Staubsauger ohne Beutel

Einen Haushalt ohne Staubsauger kann man sich heutzutage kaum vorstellen. Im Gegenteil, in vielen Häusern sind sogar zwei Modelle vorhanden. Ein Staubsauger ohne Beutel verfügt meist über ein cooleres Design als ein Modell mit einem Staubsack. Zudem ist er natürlich um einiges praktischer, 
denn es kann nicht passieren, dass im entscheidenden Moment – gerade dann, wenn der Staubsauger ganz dringend gebraucht wird, kein Beutel vorhanden ist. Vielleicht möchte man die letzten Nadeln des Weihnachtsbaumes aufsaugen, oder die Reste des Kindergeburtstages beseitigen, doch der Sauger lässt sich nicht einsetzen. Jede Hausfrau und wahrscheinlich auch jeder Hausmann hat das wahrscheinlich schon miterlebt und sich dabei schwarz geärgert.


Wie funktioniert ein Staubsauger ohne Beutel?

Bei einem beutellosen Staubsauger lagert der aufgesaugte Abfall und der Staub in einem separaten Staubbehälter. Er ist dazu mit einer speziellen Technik ausgestattet, die es ihm ermöglicht ohne einen Staubsack auszukommen. In der Regel arbeiten Staubsauger ohne Beutel mit der Zyklonentechnologie. Wie funktioniert nun diese Technik? Angesaugt wird die Luft durch einen Unterdruck, und der Staub und Schmutz wandert in den Fliehkraftabscheider. Der Dreck der durch den Luftstrom im Inneren des Staubsaugers landet, durchläuft mehrere Filter, in denen die Staubpartikel eingefangen werden. Es versteht sich von selbst, dass es für einen reibungslosen Betrieb des Gerätes notwendig ist diesen meist transparenten Behälter regelmäßig zu leeren. Die Filter im Staubsauger ohne Beutel, lassen sich meist problemlos unter laufenden Wasser reinigen. Ist ein Modell mit einem sogenannten HEPA-Filter ausgestattet, dann eignet es sich besonders gut für Allergiker.


Die Geschichte des Staubsaugers ohne Beutel

James Dyson holte sich die Inspiration zur Entwicklung eines beutellosen Staubsaugers in einem örtlichen Sägewerk. Nach fünf Jahren Entwicklungsarbeit und einer Menge Prototypen gab es das erste beutellose Modell. Alle Staubsauger des Herstellers Dyson arbeiten mit der Zyklonentechnologie. Bei dieser Technik gelangen die Staubpartikel in den Schmutzauffangbehälter. Die saubere Luft wird wieder hinaus transportiert. 


Beim beutellosen Staubsauger unterscheiden wir zwischen dem Einfachzyklon und dem Multizyklon

Verfügt der beutellosen Staubsaugern über einen einzelnen Zyklon sammeln sich nur die größeren Partikel im Auffangbehälter. Der Multizyklon-Sauger leitet die Luft durch mehrere Zyklone und befreit sie dadurch selbst von den feinsten Staubpartikel. In einer kleinen Wohnung wird man durchaus mit einem Einfachzyklonsauger zurechtkommen. Das Modell ist auch in der Anschaffung günstiger. Für einen größeren Haushalt in dem auch niedliche Katzen und Hunde wohnen, ist eher ein Multizyklonsauger zu empfehlen.


Es gibt verschiedene Arten von Staubsaugern ohne Beutel

Weil Sauberkeit glücklicherweise so wichtig geworden ist, braucht es auch die entsprechenden Geräte mit denen im Handumdrehen Teppiche, Polster und Laminat gesaugt werden können. Für alle Bedürfnisse findet sich ein beutelloser Staubsauger. Der klassische Staubsauger saugt sämtliche Böden. Für die Reinigung des Autos kann ein akkubetriebener Handstaubsauger verwendet werden. Mit ihm werden auch die Polstermöbel komfortabel abgesaugt. Gibt es Treppen in der Wohnung lassen sich diese mit einem leichten Stand-Staubsauger reinigen. Zum Absaugen der Stufen wird er blitzschnell in ein Handsauggerät verwandelt. Auch ein
Saugroboter
 ist ein beutelloses Gerät, das auch während der Abwesenheit der Hausbewohner die Hausarbeit erledigt. Der Unterschied zwischen netzabhängigen Modellen und akkubetriebenen Geräten liegt vor allem darin, dass große Staubsauger ohne Beutel meist wegen ihrer hohen Leistung an das Stromnetz angesteckt werden. Handsauger, Saugroboter und manchmal auch Standgerät sind in der Regel mit Lithium-Power-Akkus ausgerüstet, die sie sehr flexibel in der Anwendung machen.


Was ist beim Kauf eines beutellosen Staubsaugers zu beachten?

Zuerst muss festgestellt werden, welche Ansprüche man an das Gerät stellt. In einem Single – oder Studentenhaushalt mit einem Wohn-Schlafzimmer braucht das Gerät nicht über die gleich große Leistung verfügen, wie ein Gerät für eine große Familie mit Hunden und Katzen. Natürlich ist ein leichtes Modell besser zu handhaben, als ein großer Sauger. Bei einem netzbetriebenen Staubsauger ohne Beutel, ist darauf zu achten, dass die Kabellänge mindestens 6 Meter bis 9 Meter beträgt, damit der Aktionsradius nicht zu gering ausfällt. Zudem sollte das Gerät unbedingt über ein praktisches Park- und Verstauungssystem verfügen, und auch einen automatischen Kabeleinzug besitzen. Für Tierbesitzer gibt es besondere Staubsauger ohne Beutel, die mit einer Anti-Tangle-Technologie ausgestattet sind. Besonders angenehm ist ein schickes Design, mit ergonomischen soft-touch Handgriffen. Zudem sollten die Funktionstasten nicht zu klein ausfallen, damit sie sich problemlos bedienen lassen. Nicht unwichtig ist zudem das Staubbehältervolumen, denn je größer der Behälter, desto seltener muss man ihn entleeren. Das bedeutet ein angenehme Zeitersparnis. Ein weiteres Plus an dem Staubsauger ohne Beutel ist, wenn die Lautstärke des Gerätes nicht zu hoch ausfällt. Ideal wäre ein Geräuschpegel zwischen 70 dB und 79 dB, denn der Staubsauger ohne Beutel sollte zwar keine Gnade beim Staub in der Wohnung walten lassen, aber die Ohren der Familie schonen.  


Die Motorleistung und die Energieeffizienz eines Staubsaugers ohne Beutel

Die Saugleistung des Staubsaugers hängt meist von der Watt-Zahl ab. Aber es sind durchaus Modelle im Handel, die mit 700 Watt eine ordentliche Leistung abliefern. In der Regel hängt es ohnehin von der verwendeten Technik ab, wie gut ein Gerät saugt. Ein Staubsauger ohne Beutel, der mit einem Hocheffizienzmotor ausgestattet ist und über die Energieklasse A verfügt, wird sich als leistungsstark und energiesparend auszeichnen.


Das Zubehör des Staubsaugers ohne Beutel

Das Gerät sollte über eine Fugendüse, eine Polsterdüse kombiniert mit einem weichen Möbelpinsel verfügen. Ein angenehmer Aspekt ist, wenn sich der Schlauch per Clip per Clip befestigen lässt. Natürlich dürfen auch eine Parkettbürste mit verlängerten Eckborsten, eine umschaltbare Bodendüse, sowie eine Hartbodendüse im Lieferumfang nicht fehlen. Viele Modelle verfügen zudem über besondere die Hepa Filtration. Zum sinnvollen Zubehör gehören weiters ein verlängertes Saugrohr und eine Fugendüse.


Die Vorteile eines beutellosen Staubsaugers gegenüber eines Saugers mit Staubsack:

° Er ist meist kleiner und kompakter als herkömmliche Modelle
° Das Gerät ist einfacher in der Handhabung
° Der lästige Beutelnachkauf entfällt
° Es fallen keine laufenden Kosten an
° Viele Modelle sind akkubetrieben
° Unangenehme Gerüche entfallen, der Saugbehälter kann nach dem Entleeren gereinigt werden
° Die Filtrierung ist besser, davon profitieren auch Allergiker
° Das Gerät ist stets einsatzbereit
° Das Design ist meist coolerer und auch stylischer


Die Nachteile eines beutellosen Modells gegenüber einem Staubsauger mit Beutel:

° Die Anschaffungskosten sind teilweise höher
° Beim Entleeren des Staubbehälters kann es zu Staubentwickung kommen
° Eine regelmäßige Reinigung des Staubsaugers ist notwendig
° Das Modell ist teilweise wartungsinteniver als eines mit Beutel


Fazit:

Ein Staubsauger ohne Beutel ist immer einsatzbereit. Das leidige Nachkaufen des Staubsackees entfällt und damit werden Folgekosten eingespart. Zudem spricht für das Gerät, dass es meist auch optisch ein Hingucker ist. Das Entleeren des Staubbehälters sollte am Besten im Freien erfolgen, damit der Staub sich nicht in den Wohnräumen ausbreiten kann.